Es ist schon ein bisschen her seit dem letzten Update hier und dabei ist so einiges passiert. Aber es war einfach schon zu viel los um das alles hier auch noch parallel zu schreiben. Also jetzt eine kurze Zusammenfassung :)
Shooting und Fotoübergabe: Stefan musste leider arbeiten und so bin ich alleine ins Institut gefahren. Der Fototermin war geplant und so wussten die Betreuer schon wann ich auftauchen würde und halfen mir sehr bei der Umsetzung. Es ist gar nicht so leicht so viele Leute gleichzeitig zu koordinieren, beschäftigen bzw auch bespaßen. Es hat aber alles gut geklappt und ich hab jeden Jugendlichen fotografiert. Einmal ein normales Portrait und dann noch einmal in der Pose, in welcher sie immer so fotografiert haben. Dafür hatte ich eine ähnliche Einwegkamera bei Müller gekauft. Vorher hatte ich jedem Kind seine Fotos gegeben und sie gebeten sich davon ihre 3 liebsten auszusuchen und mir die dann zu nennen. Ich musste es mehrmals erklären und sie hatten teilweise Angst, dass ich ihnen die Bilder wieder wegnehmen würde. Ich beruhigte sie, dass ich nur die Fotonummer brauch und ich das Foto ja schon digital daheim habe und dass ich ihnen nichts wegnehme. Teilweise besprachen wir die Fotoauswahl gleich beim Portrait machen bei anderen erst später als wir wieder oben in der Klasse waren. Einige brauchten etwas Hilfestellung, ich versuchte mich möglichst wenig einzubringen aber dennoch gleichzeitig behilflich zu sein. Ich wollte einfach nicht zu sehr beeinflussen. Für die Kinder war es teilweise wie Weihnachten und sie waren ziemlich überdreht. Wir haben auch ein Klassenfoto gemacht - auch mit dem Rest der Klasse. Als Trixi mich gefragt hat ob das okay wäre hab ich nur gefragt warum denn nicht? Nur weil eines der Kinder nicht fotografieren wollte gehört es ja dennoch zu Klasse dazu. Das Klassenfoto und auch die Portraits sind schön geworden wenn vielleicht auch nicht im klassichen Sinn, da der Blick in die Kamera oft fehlt. Aber sie spiegeln die Menschen wieder abseits von Photoretusche.
Shooting und Fotoübergabe: Stefan musste leider arbeiten und so bin ich alleine ins Institut gefahren. Der Fototermin war geplant und so wussten die Betreuer schon wann ich auftauchen würde und halfen mir sehr bei der Umsetzung. Es ist gar nicht so leicht so viele Leute gleichzeitig zu koordinieren, beschäftigen bzw auch bespaßen. Es hat aber alles gut geklappt und ich hab jeden Jugendlichen fotografiert. Einmal ein normales Portrait und dann noch einmal in der Pose, in welcher sie immer so fotografiert haben. Dafür hatte ich eine ähnliche Einwegkamera bei Müller gekauft. Vorher hatte ich jedem Kind seine Fotos gegeben und sie gebeten sich davon ihre 3 liebsten auszusuchen und mir die dann zu nennen. Ich musste es mehrmals erklären und sie hatten teilweise Angst, dass ich ihnen die Bilder wieder wegnehmen würde. Ich beruhigte sie, dass ich nur die Fotonummer brauch und ich das Foto ja schon digital daheim habe und dass ich ihnen nichts wegnehme. Teilweise besprachen wir die Fotoauswahl gleich beim Portrait machen bei anderen erst später als wir wieder oben in der Klasse waren. Einige brauchten etwas Hilfestellung, ich versuchte mich möglichst wenig einzubringen aber dennoch gleichzeitig behilflich zu sein. Ich wollte einfach nicht zu sehr beeinflussen. Für die Kinder war es teilweise wie Weihnachten und sie waren ziemlich überdreht. Wir haben auch ein Klassenfoto gemacht - auch mit dem Rest der Klasse. Als Trixi mich gefragt hat ob das okay wäre hab ich nur gefragt warum denn nicht? Nur weil eines der Kinder nicht fotografieren wollte gehört es ja dennoch zu Klasse dazu. Das Klassenfoto und auch die Portraits sind schön geworden wenn vielleicht auch nicht im klassichen Sinn, da der Blick in die Kamera oft fehlt. Aber sie spiegeln die Menschen wieder abseits von Photoretusche.
Ich wollte auch noch kurze Interviews machen aber das war dann im Chaos schlecht möglich also versuchte ich über kleine Gespräche bei der Fotobespruchung etwas mehr über die Jugendlichen zu erfahren.
Der Termin war sehr sehr knapp angesetzt. Am Dienstag der Fototermin damit ich am Donnerstag meine Probepräsentation in Graz halten kann und am Samstag Bildmaterial für meinen Vortrag am Ethnosymposium haben würde. Vielleicht hat man den Stress irgendwo gemerkt aber es hat trotzdem sehr viel Vergnügen bereitet auch das Mittagessen am Dienstag mit Trixi und einem der Zivis, bei dem ich noch mehr über die Klasse erfahren habe. Vor dem Essen hatte ich mit einem der Kinder noch einen Geschenkkorb als Dankeschön für das Fotolabor ausgesucht. D. beriet mich sehr professionell und nicht ohne zu betonen, dass ihre Körbe zu den schönsten gehören würden und so fiel meine Wahl dann auf einen von Ihren. Für mich waren viele Körbe schön aber sie hat das glaube ich nochmal besonders gefreut.
Am Samstag hatte ich dann meinen Vortrag beim Ethnosymposium in Wien. Ich hätte vielleicht mehr Theorie einfließen lassen sollen, um Thesen zu untermauern aber es hat denke ich auch so gut gepasst. Ich war hypernervös und hab zu oft "ähm" und "eigentlich" gesagt. Stefan hat den Vortrag gefilmt. Ich habe schon überlegt ihn vielleicht auf Youtube zu stellen. Ich muss mir noch mal das Rohmaterial anschaun, ob das fürs Internet herzeigbar ist. Das Feedback danach war auch sehr hilfreich. Jetzt bin ich wirklich am Überlegen ob ich dieses Projekt als Grundstein für eine kleine Forschung nehmen kann. Mal sehen :)
Heute habe ich es endlich geschafft den Geschenkkorb fertig zu machen. Habe eine Flasche Sekt sowie Schokolade reingelegt und dazu das Klassenfoto mit Dankeschönschreiben auf der Rückseite. Ich bin leider was Verpacken angeht kein großer Spezialist und so schaut er vielleicht nicht so bombastisch aus, wie Geschenkkörbe ausm Handel aber er tut seinen Zweck und vorallem geht es ja um den selbstgemachten Korb und nicht um die Transparentfolie drumherum. Nächste Woche geh ich die Abzüge der Portraitfotos abholen und nehm in dann mit ins Fotolabor. Hatte erst überlegt ob ich diese dann ins Institut schicken soll oder ob ich selbst nochmal rüberfahre. Ich glaub hinfahren wäre gut, wenn ich noch mehr Feedback haben mag oder eben das Projekt noch weiter verfolgen mag. Vielleicht schaff ich es in der Zwischenzeit mit einem der Uni-Profs mit Schwerpunkt visuelle Anthropologie zu reden um abzklären, ob ich die Interviews etc noch nachholen mag.


