Donnerstag, 30. Januar 2014

First Encounter


Der Moment der konkreten Kontaktaufnahme ist immer mit viel Nervosität verbunden. Man präsentiert sein Projekt nach außen und hofft natürlich, dass es auf positive Resonanz stößt. 
Für mich ist es immer schwer, wenn ich Dinge nicht selbst erledige und dann einer anderen Person sehr stark vertrauen muss, dass meine Idee so rübergebracht wird, wie ich sie mir eben denke. Und ich denke oft sehr kompliziert. Als also mein Mann erzählte, dass er gerade mit A. telefoniert hatte, war ich dezent nervös. Sie ist unsere Kontaktperson im Blindeninstitut. Ich war mir hier nicht unsicher wie er unser Projekt "verkauft", sondern einfach ob es nicht doch gleich abgetan wird. Vielleicht hatten wir uns beide ja in eine Idee reingesteigert, die so nicht realisierbar ist. 
Ihre Reaktion war für mich nicht klar als positiv oder negativ deutbar, was mich dann kurz noch nervöser machte. Ich kenn sie als Person ja nicht und kann sie so noch schlechter einschätzen. Ich wurde jedoch dann bald beruhigt. Sie fände die Idee gut, sei aber einfach jemand, der lieber zu Beginn mal auf die Bremse steigt und so aber am Ende das Ganze mehr in Bahnen lenkt, die umsetzbar sind. So werden auch keine falschen Hoffnungen geschürt. 
Wir werden also im Februar nach den Semesterferien einen Termin mit ihr und der Direktorin zusammen ausmachen. Dafür sollte ich jetzt ein konkretes Konzept schreiben, dass auch präsentierbar ist und hoffentlich dafür sorgt, dass wir das Okay, von der Leitung bekommen und so zumindest die Anfrage an die Kinder/Jugendlichen beziehungsweise ihre Eltern stellen.

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